Neben einer dichten und gut gedämmten Gebäudehülle ist der Einsatz von effizienten technischen Anlagen ein wesentlicher Faktor, um den Energieverbrauch zu senken und somit das Klima zu schützen. So ergeben sich durch die Erneuerung der Wärmeversorgung, der Wärmeverteilung, von Lüftungs- und Beleuchtungsanlagen erhebliche Einsparpotentiale. Aber auch die optimale Einstellung und der zweckbestimmte Betrieb dieser technischen Anlagen steigert die Energieeffizienz. Zusätzlich bietet der Einsatz von erneuerbaren Energien in diesem Bereich die Möglichkeit vorgegebene Klimaschutzziele zu erreichen.

 

Optimale Anlagenfunktion und bis zu 15 % zusätzliche Energieeinsparung

Neutrale Studien belegen: Der hydraulische Abgleich einer Heizungsanlage erhöht die Energieeffizienz um bis zu 15 Prozent. Außerdem ist er gemäß Heizungsanlagenverordnung DIN 4701 und VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) vorgeschrieben. Der hydraulische Abgleich ist erforderlich, damit alle Heizkörper einer Anlage genau mit der für den jeweiligen Raum benötigten Wärme versorgt werden. Dazu müssen die Heizwasser-Ströme über das Rohrleitungsnetz zu den einzelnen Heizkörpern, die Förderleistung der Pumpe und die Einstellungen des Wärmeerzeugers exakt aufeinander abgestimmt werden. So ist sichergestellt, dass kein Raum mit Wärme über- oder unterversorgt und die eingesetzte Energie effizient genutzt wird.