Eine der Hauptaufgaben des Schwalm-Eder-Kreises ist die Verwaltung und Bewirtschaftung von 70 Schulen an etwa 90 Standorten. In diesen Gebäuden werden von der Vorschule bis zur Berufsschule über alle Schulzweige hinweg ca. 23.000 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Unter dem Motto Die Schüler von heute sind die Entscheidungsträger von morgen, unternimmt der Schwalm-Eder-Kreis viele Anstrengungen, um den nachfolgenden Generationen einen schonenden Umgang mit den Ressourcen zu vermitteln und gleichzeitig die Auswirkungen des eigenen Verhaltens vor Augen zu führen.  

Diese Bewusstseinsbildung kann auf viele Arten durchgeführt werden. So ist die Verknüpfung von Energie- und Umweltthemen im Regelunterricht die erste Möglichkeit, um Schüler an dieses Themenfeld heranzuführen. Jedoch geht der Ansatz vieler Schulen, vom Schulträger gefördert, inzwischen schon erheblich weiter. So werden Arbeitsgruppen gebildet oder Freizteitaktivitäten zu Energiethemen durchgeführt oder fächerübergreifend am Problem des Klimawandels gearbeitet. Auch bei Projekttagen und -wochen sind Energie- und Umweltthemen  häufig Bestandteil des Curriculums. Die Einführung von Energiedetektiven oder -beauftragten in den Klassen sorgt für die Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Verhaltensregeln, die zu einem nachhaltigen Handeln im Umfeld Schule führen, das auch zu Hause angewendet wird.

Der Schwalm-Eder-Kreis unterstützt die in diesem Bereich tätigen Schulen auf vielfältige Art und Weise. So bietet er seit 1997 ein Anreizmodell, bei dem aktive Schulen für ihre Arbeit zusätzliches, frei verfügbares Geld erhalten können. Auch die Hilfe bei Unterrichtsprojekten und -konzepten wird angeboten.

Durch diese Unterstützung haben viele Schulen des Schwalm-Eder-Kreises inzwischen selbst einen Schwerpunkt ihrer inhaltlichen Arbeit auf den Umweltschutz gelegt. Dies wird durch die erfolgreiche Teilnahme einiger Schulen an Wettbewerben anderer Träger sichtbar.