Online-Umfrage für Studie zur E-Mobilität – Kreis will wissen: Wie ist die aktuelle Situation? Wie ist der künftige Bedarf?

Auch der Schwalm-Eder-Kreis macht sich fit für die E-Mobilität. Schon im Sommer vergangenen Jahres hatten sich die Kreisverantwortlichen – zusammen mit denen der Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner – darauf geeinigt, eine Studie zur E-Mobilität in Auftrag zu geben.Landrat Winfried Becker erläutert das Ziel: „Wir wollen herausfinden, welchen Bedarf es in der Zukunft gibt. Und was dafür getan werden muss, um diesem Bedarf gerecht zu werden.“ So geht es beispielsweise um die Frage, ob alternative Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum sinnvoll sind – als Ergänzung des bestehenden öffentlichen Personenverkehrsangebotes.

„Erarbeitet werden soll auch ein bedarfsgerechtes, flächendeckendes Ladeinfrastrukturnetz“, so Becker. Und letztendlich wollen die Kreise den Kommunen einen Leitfaden zur Verfügung stellen, mit dem diese die Anlaufphase der E-Mobilität sinnvoll unterstützen können.

Jüngster Schritt auf dem Weg zur fertigen Studie: Der Kreis hat eine Bürgerbefragung auf den Weg gebracht. Helmut Mutschler, Kreisbeigeordneter und beim Kreis ehrenamtlich zuständig für Energie und Klimaschutz: „Über den Fragebogen wollen wir beispielsweise erfahren, welche Kenntnisse zum Thema Elektromobilität bereits vorhanden sind. Oder auf welche Art und Weise die Bürger aktuell mobil sind.“

Der Link zur Umfrage ist unter www.schwalm-eder-kreis.de (Umfrage ist beendet!) in der Rubrik Aktuelles zu finden. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ungefähr drei bis fünf Minuten in Anspruch. „Ich bitte die Bürger im Schwalm-Eder-Kreis zahlreich an der Befragung teilzunehmen. Denn nur mit aussagekräftigen Umfrageergebnissen können wir wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum umsetzen“, so Mutschler. Die Teilnahme ist anonym. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis einschließlich 29. März möglich.

Die Kosten der Studie belaufen sich auf 100.000 Euro. Davon übernimmt das Bundesverkehrsministerium 80.000 Euro, und jeder der fünf Landkreise schießt noch einmal 4.000 Euro dazu. Die Ergebnisse der Studie, die mit der Beratungsgesellschaft „PricewaterhouseCoopers“ sowie „brenner BERNARD ingenieure“ angefertigt wird, sollen Ende des Jahres vorliegen.